Badezimmer
Im Badezimmer sollte hier mit Abest gerechnet werden:
- Asbestkordel rund um die Türzarge
- Leichtbauplatte hinter der Heizung
- Asbestisolierung in Lichtschaltern
- Asbestisolierung um die Heißwasserrohre
- Fallrohr aus Asbestzement
- Leichtbau-Deckenplatten mit Asbest
- Asbesthaltiger Putz am Kamin
- Asbesthaltiger Bodenplatten
- Asbesthaltiger Fliesenkleber
- Asbesthaltiger Fensterkitt
Asbestkordel um Türzarge
Aus Brandschutzgründen oder auch zur Abdichtung (weil es damals noch keinen PU Schaum gab) wurde in den Spalt zwischen Zarge und Wand oft eine Asbestkordel gesteckt und von außen dann verspachtelt oder mit der Verschalung verdeckt. Häufig wurden die so ausgestopften Spalten und Hohlräume zusätzlich mit PCB haltiger Dichtmasse versiegelt, so dass die Asbestkordel nicht mehr zugänglich ist. Auf diese Weise wurde ein krebserregender Schadstoff durch einen anderen verdeckt. Dies betrifft insbesondere (aber nicht nur) Brandschutztüren. In Privathäusern eher unüblich. Die Kordel selbst ist leicht zu erkennen, allerdings tritt diese erst zum Vorschein, wenn die Tür oder die Zarge ausgebaut wird.
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Leichtbauplatte hinter Heizung
Hinter alten Öfen und Heizkörpern wie Nachtspeicheröfen wurde oft eine Leichtbauplatte aus Asbest (Asbestgehalt bis zu 90%) eingebaut, um die Wärmeübertragung zu verhindern. Häufig findet man noch solche Leichtbauplatten über Heizkörpern unter den Fenstersimsen, insbesondere, wenn diese noch aus Holz sind. Leichtbauplatten aus Asbest sind relativ leicht zu identifizieren. Oft sind die Asbestfasern mit dem bloßen Auge erkennbar.
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Elektroisolierung im Lichtschalter oder hinter Steckdose
In alten Lichtschaltern, Einbaudosen und hinter Steckdosen und Schaltern kann als elektrische Isolierung dünne Asbestpappe eingebaut sein. Asbestpappe ist relativ leicht zu identifizieren. Oft sind die Fasern mit bloßem Auge erkennbar.
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Isolierung der Wasserrohre
Die Isolierung und Dämmung des Heizkessels und / oder der Rohre kann Asbest enthalten oder aus Asbest bestehen.
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Fallrohr aus Asbestzement
Wasserrohre aus Asbestzement waren sehr beliebt. Zum Glück sind sie wie andere Produkte aus Asbestzement sehr leicht erkennbar, weil sie meistens nicht überstrichen oder überdeckt sind.
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Deckenplatten enthalten Asbestfasern
Alte Deckenverkleidungen (teils sogenannte "Odenwaldplatten" oder Akustikplatten) konnten neben organischen Fasern häufig alte KMF (alte Glaswolle) oder sogar Asbest enthalten. Der Asbest ist sehr locker gebunden und wird frei, wenn die Platten beschädigt werden.
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Putz um den Kamin kann Asbest enthalten
Zur Stabilisierung und zum Hitzeschutz wurde dem Mörtel und Spachtelmasse gerne Asbest beigemischt, insbesondere bei Kaminen. Problematisch ist dies, insbesondere weil Asbest hier nicht ohne Analyse erkannt werden kann
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Bodenbelag aus Cushion-Vinyl oder Floor-Flex
Der Bodenbelag kann Asbest enthalten. Häufig wurden sogenannte Cushion-Vinyl Beläge oder Floor-Flex Platten (die Linoleumplatten sehr ähnlich sind) eingebaut. Cushion-Vinyl enthält auf der Rückseite meist eine ca. 1 mm dicke, weiße oder hellgraue Asbestpappe. Floor-Flex Platten enthalten als Bewehrung Asbestfasern, die beim Brechen oder Schneiden freigesetzt werden können. Im Gegensatz zu modernen PVC Bodenbelägen und Platten brechen die alten Beläge leicht.
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Bodenkleber
In der Asbest-Blütezeit wurde in Fliesenkleber oder auch Wandputz gerne Asbest beigemischt. Nicht nur zum Brandschutz sondern auch, um die Masse stabiler zu machen. Problematisch ist dies, insbesondere weil Asbest hier nicht ohne Analyse erkannt werden kann. Oft handelt es sich bei Klebern um dunkle, zähe Massen, teils bituminös, die im Laufe der Jahre ausgehärtet sind und spröde geworden. Gerade beim Ausbau der Beläge und beim Abschleifen werden dann die Fasern freigesetzt.
Noch schwieriger zu erkennen sind Asbestfasern in Klebern und Spachtelmassen für Wandfliesen und Gipskartonwänden.
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Asbesthaltiger Fensterkitt
Der Kitt alter Fenster enhält oft Asbest. Wenn der Kitt austrocknet und mit den Jahren spöde wird, kann entlang der Bruchkanten Asbest frei werden. Diese Form gilt allerdings als fest gebunden. Asbest wird nicht frei, solange man den Kitt nicht selbst herauskratzt oder bricht. Problematisch ist dies, insbesondere weil Asbest hier nicht ohne Analyse erkannt werden kann
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Fensterbank aus Asbestzement
Fensterbänke aus Asbestzement sind in Altbauwohnungen keine Seltenheit. Oft sind sie an der Oberfläche versiegelt. Durch die lange Abnutzung kann es allerdings insbesondere an den Kanten zu abstehenden Asbestfasern kommen, die dann bei mechanischer Beanspruchung nach und nach freigesetzt werden.
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