Garage
In Ihrer Garage haben Sie vielleicht an folgenden Stellen Asbestvorkommen
- Asbesthaltige Bremsbeläge (Oldtimer)
- Leichtbauplatte unter der Beleuchtung
- Abwasserrohr aus Asbestzement
- Asbesthaltige Brandschutztüre
Bremsbeläge
Sind Sie Oldtimer-Fan und besitzen Sie noch ein Fahrzeug mit Baujahr vor 1993? Viele alte Fahrzeuge besitzen noch immer asbesthaltige Bremsbeläge. Kritisch dabei ist, dass Sie sich als Tüftler*in selbst um die Wartung und Pflege ihres Fahrzeuges kümmern. Oft sind die Bremsen stark mit dem Abrieb der Beläge verschmutzt und man ist geneigt, diesen von Zeit zu Zeit mit Druckluft wegzublasen. Am Ende noch in der geschlossenen Garage.
Aber genau das ist fatal! Sie verteilen den Asbest-Feinstaub in ihrer eigenen Atemluft und können so sehr hohe Mengen Asbestfasern einatmen. Neben all den anderen Bestandteilen alter Bremsbeläge und auch dem Rost der Bremsscheiben.
Ungünstig ist in diesem Fall, dass für diese Fahrzeuge meist nur noch Originalteile verfügbar sind und keine moderneren, asbestfreien Beläge. Die Gefahrstoffverordnung sieht für diese alten Fahzeuge sogar die absolute Ausnahme vor, dass im Sinne der "Denkmalpflege" die originalen, asbesthaltigen Beläge erneuert werden dürfen, sofern keine asbestfreien Beläge verfügbar sind.
Wenn Sie jedoch die Beläge wechseln, den Staub wegblasen und der nicht nur in Ihrer Lunge landet, sondern auch unbeteiligte Dritte (außerhalb Ihrer 4 Wände) betrifft, ist dies ein unsachgemäßer Umgang mit Asbest, der mit Bußgeldern und Strafen belegt werden kann!
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Leichtbauplatte unter Leuchstoffröhre
Zwischen Decke und Beleuchtung wurden Leichtbauplatten oder Platten aus Asbestzement eingebaut, um einerseits gegen Wärme und andererseits eletrisch zu isolieren. Dies findet man jedoch meist bei Holzdecken und Dachkonstruktionen aus Holz. Weniger bei Betondecken.
Abwasserrohr aus Asbestzement
Wasserrohre aus Asbestzement waren sehr beliebt. Zum Glück sind sie wie andere Produkte aus Asbestzement sehr leicht erkennbar, weil sie meistens nicht überstrichen oder überdeckt sind.
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Brandschutztüre
Ob es sich um "zugelassene" Brandschutztüren von damals handelt oder solche der Marke Eigenbau: Viele enthalten als Füll- oder Dämmstoff Asbest, meist in Form einer Asbestpappe.
Diese Türe hier ist selbst gebaut: Auf eine Kellertüre wurde eine zurechtgeschnittene Platte aus Asbestzement aufgeschraubt. In diesem Fall liegt die asbestzementplatte frei und jede Beschädigung oder mechanischer Abtrag führt zu einer Faserfreisetzung.
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